Hartmut Müller

1-Glaube.jpg10-Erleuchtung.jpg11-Nachhaltigkeit.jpg12-Weisheit.jpg13-Weitsicht.jpg14-…wenn Du ein Bremer bist.jpg15-Fernweh.jpg16-Willkommen.jpg18-Frisches-Obst.jpg19-Gesichtskontrolle Kopie.jpg20-thermal- und vacuumverpackt.jpg21-Top-of-the-Roof Kopie.jpg3-Zuversicht.jpg4-Neugier.jpg5- Leidenschaft.jpg6-Wut.jpg7-Krieger.jpg8-Versuchung.jpg9-Sehnsucht.jpg

Hartmut Müller

Hartmut Müller, geboren 1956 in Ostfriesland, fotografiert und filmt bereits seit Kindertagen. Nach beruflichen Stationen in Berlin, München, Madrid und Syke lebt der studierte Luft- und Raumfahrt-Experte sowie Marketing-Spezialist seit vier Jahren im Bremer Ostertor.

Müller ist ein Mann mit Visionen, die seine berufliche Laufbahn prägen: So plante er unter anderem ein Unterwasserhotel in Dubai, vermarktete erfolgreich Reisen in ein Weltraumhotel und hat weltweit Konferenzen zum Thema Mond ausgerichtet. Als Raumfahrt-Visionär war er viele Jahre für die Unternehmen Astrium / EADS / Airbus sowie OHB tätig und arbeitet heute für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Visionär ist er jedoch auch auf künstlerischer Ebene: Seiner großen Leidenschaft, der Fotografie, ging der Autodidakt im Laufe der Zeit immer intensiver und ernsthafter nach. Er entwickelte einen ganz eigenen Stil, einen besonderen Blickwinkel, verwendete spezielle Bildnachbearbeitungsverfahren – und brachte das einst nebenbei betriebene Hobby auf ein professionelles Niveau. Mit exklusiven Ausstellungen und Auftragsarbeiten hat er sich mittlerweile als anerkannter Fotokünstler etabliert.

Die Dunkelheit übt eine besondere Faszination auf Hartmut Müller aus. Die Atmosphäre, die in ihr und durch sie entsteht, ist gleichermaßen mystisch, magisch, cool. Bekannte Bauwerke, städtische Szenerien, aber auch Personen, die man zu kennen glaubt, verändern sich in der Düsternis, bekommen neue, schillernde Facetten, unter Umständen einen völlig anderen Ausdruck als bei Tageslicht. Müller fotografiert jedoch nicht nachts – er verwendet ein besonderes Stilmittel, um diesen Anschein zu erwecken: die sogenannte „amerikanische Nacht“. Bei diesem alten Verfahren aus der Filmkunst werden bei Tag aufgenommene Bilder mit verschiedenen Filtern bearbeitet, so dass lediglich der Eindruck einer Nachtaufnahme entsteht. Auf diese Weise werden die Fotografien verfremdet und erlangen eine finstere, oft beinahe Comic- oder Fantasy-inspirierte Atmosphäre. Für den Betrachter öffnen sich so neue Bild-welten – in einer nur scheinbar bekannten Umgebung.